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Funktionsbekleidung

Funktionelle Radbekleidung lässt Sie nicht nur gut aussehen, sondern ist mit zahlreichen wichtigen Komponenten ausgestattet, die – wie der Name schon sagt – verschiedene praktische Funktionen erfüllen.

  1. Baumwolle in Sportbekleidung?
  2. Atmungsaktivität
  3. Feuchtigkeitstransport
  4. Isolation
  5. Ventilation
  6. Wetterschutz
  7. Schichtenprinzip
  8. Schnitt von Trikots & Radhosen
  9. Warum ist Radbekleidung oft so eng anliegend?
  10. Trend
 

Baumwolle in Sportbekleidung?

Gehören Sie zu den Menschen, die gern ein strapazierfähiges, weiches Baumwollshirt beim Radfahren tragen? Okay, Sie haben recht, Baumwolle nimmt die Feuchtigkeit schnell auf. Doch leider speichert dieses Material auch die Feuchtigkeit, quillt und wird schwer. Das nasse Shirt klebt am Körper, trocknet nur sehr langsam und verliert zudem mit der Zeit seine ursprüngliche Form.

Funktionelle synthetische Sportbekleidung, insbesondere Radbekleidung, besticht dagegen mit vielen Vorteilen, die den Fahrspaß auf dem Fahrrad erheblich erhöhen! Sie sind leicht, strapazierfähig und trocknen schnell. Außerdem verhindert Funktionsbekleidung mit Silberfäden die Entstehung von Keimen und damit unangenehme Geruchsbildung.

 
 

Atmungsaktivität

Beim Radfahren und auch beim allgemeinen Sporttreiben wird dem Sportler schnell warm. Atmungsaktivität beschreibt die Wasserdampfdurchlässigkeit von Textilien. Sehr kleine Schweißtropfen in Form von Wasserdampf, die wir Menschen abgeben, wenn uns warm ist, können bei einem gutem, atmungsaktivem Trikot nach außen durch die Textilporen entweichen.
Vergleichbar wird der Grad der Ausprägung dieser Funktion durch die Messgröße g/m2/24h, welche angibt, wie viel Gramm Wasserdampf ein Quadratmeter Stoff im Laufe von 24 Stunden hindurch lässt.

 

Feuchtigkeitstransport

Schwitzt man beim Sport stärker, so ist die funktionelle Radbekleidung in der Lage die Feuchtigkeit in flüssiger Form durch das Gewebe zur Stoffaußenseite zu transportieren. Das Material gewährleistet außerdem eine großflächige Verteilung der Feuchtigkeit auf der Außenseite mit dem Ziel einer schnellen Verdunstung.

Ihr Vorteil: Ihre Haut bleibt trocken und Ihr Körper kühlt durch den Fahrtwind nicht aus, da das Shirt die Feuchtigkeit schnell abgibt. Ubrigens, wunde Stellen infolge von Textilreibung auf nasser Haut vermeiden Sie mit funktioneller Radbekleidung ebenso!

 

Isolation

Vor allem in den kälteren Tagen rückt diese Funktion in den Vordergrund: Isolation steht für einen gewollten Rückhalt von Körperwärme zum Schutz vor Unterkühlung. Dazu verwenden die Hersteller bauschiges Material, wie zum Beispiel Fliess oder Daunen. Erkennen können Sie diese Funktion oftmals auch gleich am Aussehen: Kennzeichen sind geschlossene Arm- und Beinabschlüsse.

 

Ventilation

Funktionelle Bekleidungstextilien ermöglichen zudem eine Luftbewegung zwischen der Haut und dem Textil. Dadurch kann überschüssige Wärme und auch Feuchtigkeit nach außen abtransportiert werden, und Ihr Körper wird beispielsweise im Sommer etwas abgekühlt. Auf diese Funktion haben sowohl das Material des Textils als auch der Schnitt einen sehr großen Einfluss. Oftmals kann der Sportler den Grad der Ventilation durch variable Belüftungsschlitze, z.B. Reißverschlüsse, selbst wählen.

 

Wetterschutz

Radbekleidung mit Wetterschutz kann Sie optimal vor Wind und Feuchtigkeit schützen. Dabei wird zusätzlich die Körperwärme gezielt zurückgehalten, um den Körper vor Auskühlung zu schützen. Eine Kombination mit den anderen Funktionen, wie dem Feuchtigkeitstransport ist dennoch gegeben!
Gemessen werden kann die Wasserdurchlässigkeit mit einem Test, ab welchem Wasserdruck das Textil den ersten Wassertropfen durchlässt. Sie wird als Wassersäule in mm angegeben. Je höher die Milimeterzahl, umso wasserdichter ist der Stoff.

 
 

Schichtenprinzip

Die unterschiedlichen Zwecke der Funktionsbekleidung werden von den meisten Herstellern je nach Bedarf kombiniert. So können Sie auch eine wasserabweisende, wärmende Radjacke erhalten, die zudem atmungsaktiv ist und die Feuchtigkeit nach außen transportiert. Mit einer solchen Jacke sind Sie für alle Bedingungen gut gerüstet. Die Kleidung passt sich wie von selbst an die wechselnden Witterungsbedingungen an. Die Funktionen Feuchtigkeitstransport und Atmungsaktivität werden auch unter dem Begriff Feuchtigkeitsregulation zusammengefasst.

Übrigens, jeder Hersteller nutzt für die unterschiedlichen Funktionen oftmals auch eigene Bezeichnungen oder Logos. Letztendlich geht es aber immer um den beschriebenen Nutzen für Sie!

Zum Schichtenprinzip zählt auch, dass Sie zum Funktionsshirt auch die passende funktionelle Unterbekleidung bzw. Jacke tragen. Denn auch das beste Shirt nützt Ihnen nichts, wenn der Wollpulli darüber alle nützlichen Funktionen verhindert! Vor allem Winter sollten Sie zum besseren Kältschutz das "Zwiebelprinzip" mit Funktionskleidung anwenden, da auf diese Weise in den den Zwischenräumen der Schichten die Wärme besser gehalten werden kann.
Dazu zählt auch die passende Funktionsunterwäsche! Denn die erste Schicht atmungsaktiver Materialen bildet die Grundlage fürs Wohlfühlen beim Radfahren.

 

Schnitt von Trikots & Radhosen

Der Körper schwitzt bekanntermaßen nicht überall gleich viel. Daher verarbeiten viele Hersteller in einem Trikot unterschiedliche Fasern, die je nach Bedarf kombiniert werden, um die gewünschte Funktion zu erfüllen. Auch die Unterschiede zwischen Mann und Frau werden dabei berücksichtigt. Besonders auch an langen Radhosen sind diese gut zu erkennen.

Jede Sportart hat Ihre eigenen Anforderungen und Ihren eigenen Bewegungsablauf. Zum Beispiel sind Laufshirts anders geschnitten als Tennisshirts, da der Arm eine unterschiedliche Bewegung vollführt. Genauso einzigartig ist die Bewegung des Radfahrens.
Etwas unförmig sehen die Radtrikots und auch die Radhosen aus. Dahinter steckt jedoch eine intelligente Technologie: Denn wenn Sie das Shirt anziehen, fühlt es sich an wie eine 2. Haut, da es die Formen des Körpers bereits bei der Produktion bekommen hat. Mit anderen Worten: Es sitzt perfekt am Körper, sieht auf dem Bügel allerdings etwas merkwürdig aus.

Übrigens, Radtrikots sind am Rücken immer länger geschnitten als vorn. Das liegt daran, dass Sie in einer nach vorn geneigten Haltung auf dem Rad sitzen. Ohne diesen Schnitt läge Ihr Rücken "frei" und Sie könnten sich unterkühlen. Das verlängerte Rückenteil schafft Abhilfe.

 
 

Warum ist Radbekleidung oft so eng anliegend?

Ganz einfach, damit erzielen Sie eine aerodynamische Haltung, geben dem Wind weniger Angriffsflächen und verringern mit der Stromlinienform den Widerstand. Der Gegenwind kann Ihnen also nicht mehr so viel anhaben. Wenn Sie es dennoch etwas luftiger und trotzdem funktional haben möchten, stellt das kein Problem dar. Für Gelegenheits-Radfahrer gemacht, existieren auch Shirt, die weiter geschnitten sind.

 
 

Trend

Dem Wunsch vieler Radler nach funktioneller Bekleidung in modischer Optik entsprechen immer mehr Hersteller. Little John Bikes führt bereits modische Shirts im Sortiment. Damit sehen Sie gut aus und fühlen sich zudem rundum wohl.

 
 
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