Sie sind Inhaber eines erfolgreichen Radgeschäftes und wollen sich zur Ruhe setzen? Doch einen geeigneten Nachfolger konnten Sie bisher nicht finden?

Little John Bikes  bietet Ihnen eine faire, profitable und vor allem seriöse Nachfolgelösung! Wir wissen, dass Sie sich von mehr als „nur“ einem Fahrradgeschäft trennen – nämlich  von vertrauten Mitarbeitern,  einem jahrelang hart erarbeiteten Kundenstamm und oft von einem ganzen Lebenswerk.

Mit Little John Bikes finden Sie einen Nachfolger, der genau dies berücksichtigt und entsprechend nachhaltig agiert. Unser Interesse beruht nicht nur auf dem Kauf der Ware und des Inventars, sondern auch darauf, Ihre Kunden und Mitarbeiter mit dem Little John Bikes Konzept langfristig zu begeistern! Gern möchten wir Ihren Weg fortsetzen!

Little John Bikes expandiert...

Unser Konzept...

Unsere Referenzen...

Kontakt & Download...

Little John Bikes expandiert - Das suchen wir.

Die zukünftige Little John Bikes Filiale...

ist zentral gelegen (Innenstadtlage, frequentierte Straßen/Kreuzungen)

√ befindet sich in einer ostdeutschen Stadt mit mehr als 20.000 Einwohnern

verfügt über einen fest etablierten Kundenkreis

hat ein eingespieltes, kompetentes Team an Mitarbeitern, welches wir sehr gern übernehmen

steht auf einem soliden betriebswirtschaftlichen Fundament

besitzt ein eingespieltes Werkstattteam

hat eine breite, familienorientierte Kundenausrichtung

bietet Platz für Probefahrten und ausreichend Kundenparkplätze

hat eine Verkaufsfläche von mind. 250 m² - ideal 500 m² oder mehr

Little John Bikes stellt sich vor - Das Konzept.

Little John Bikes begeistert ein Fahrradleben lang

Im Jahr 1997 aus einem Zulieferbetrieb für Deutschlands größte Fahrradfabrik (Biria AG) entstanden, entwickelte sich Little John Bikes zu einem der branchenführenden Unternehmen im Fahrradeinzelhandel. Aktuell betreibt der Fachhändler bundesweit 24 Shops, davon 22 in den neuen Ländern – Tendenz steigend. Die einst im sächsischen Neukirch ansässige Firmenzentrale wurde 2014 im Zuge der Expansion nach Dresden verlagert.

Um Radfahrer als Nahversorger möglichst flächendeckend mit erstklassigen Produkten und kompetenten Service zu begeistern, soll das Standortnetz in den nächsten Jahren mit 30 neuen Shops weiter verdichtet werden. Schwerpunkt der Expansion ist der ostdeutsche Markt.

Apropos begeistern…

Das Little John Bikes Erfolgsmodell stützt sich auf eine für die Branche einzigartige Kundenausrichtung und reicht weit über das standardmäßige Angebot an Fahrrädern, Bekleidung und Zubehör.
Salopp gesagt: Fahrräder kann man an fast jeder Ecke kaufen, aber bei wem gibt es zusätzlich eine Ergonomieberatung zum Nulltarif, individuell maßgeschneiderte Finanzierungsmöglichkeiten, kostenlose Inspektionen ein Fahrradleben lang, eine garantierte Inzahlungnahme des Altrades und wirklich kundennahen Werkstattservice?

Little John Bikes setzt in puncto Service Maßstäbe und berät jeden Radfahrer individuell, kompetent und bedarfsgerecht. Dabei wird sich die Zeit genommen, die nötig ist, damit jeder Kunde nicht nur zufrieden, sondern begeistert den Shop verlässt. Diesem Anspruch ordnet sich alles unter und unterscheidet das Little John Bikes Konzept im Wesentlichen von anderen Fachhändlern.

Die Produktpalette konzentriert sich auf die Rad fahrende Familie und bietet neben einer vorselektierten und erstklassigen Auswahl an Fahrrädern ein ebenfalls breites Spektrum an Helmen, Funktionsbekleidung und praktischem Zubehör.
Daneben bedient das Vollsortiment auch sportive Radfahrer mit modernen Rädern für die Straße und das Gelände.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem größten Trend der Branche, den E-Bikes. Durch die Zusammenarbeit mit Deutschlands führenden Herstellern und der Kooperation mit dem europaweit größten Verleihnetzwerk, gestaltet Little John Bikes diesen Trend aktiv mit und versteht sich als Vorreiter für moderne E-Mobilität.

Dauerhafter Fahrspaß garantiert!

Auch nach dem Radkauf ist das Fahrrad bei Little John Bikes stets in guten Händen. Denn der Fachhändler bietet einen ebenso überzeugenden wie zuverlässigen Werkstattservice. Durch die kostenlosen Inspektionen, die jeder Kunde beim Neuradkauf automatisch erhält, werden Mängel rechtzeitig erkannt. Dadurch erhöhen sich der Fahrspaß und die Lebensdauer des Fahrrades.

Doch auch „Nicht-Little-John-Bikes-Fahrrad Kunden“ sind in den Fachwerkstätten herzlich willkommen. Diese bieten ein vielseitiges Leistungsspektrum und hohe Qualitätsstandards:

  • Reparaturen werden innerhalb von 48h abgewickelt
  • wer nicht auf sein Rad verzichten kann, bekommt auf Wunsch ein Werkstattersatzrad
  • fehlt die Zeit, das Rad in der Werkstatt abzugeben und wieder abzuholen, schafft ein bequemer Lieferservice Abhilfe
  • alle Reparaturen erfolgen transparent zu Festpreisen

Neu im Programm ist der Good-Morning-Service. Ab 7 Uhr kann das Fahrrad in der Frühannahme abgegeben werden. Während der Kunde einen frischen Kaffee genießt, werden kleinere Reparaturen sofort erledigt. Bei größeren Defekten kann man auf ein Leihrad umsteigen.

Kurzum: Bei Little John Bikes steht der Radfahrer und nicht das Fahrrad im Mittelpunkt. Wie genau das gemeint ist, erfährt man am besten live in einem der 24 Shops.


Unsere Referenzen - Erfolgreiche Nachfolgen.

Aus "Fahrrad Kuhnen" wurde "Little John Bikes Duisburg-Buchholz"

Im Januar 2011 verkaufte Inhaber Helmut Kuhnen sein Familienunternehmen „Fahrrad Kuhnen“ an Little John Bikes. Mit Sicherheit kein leichter Schritt für den damals 63 jährigen Unternehmer, denn der erfolgreiche Fachhändler aus Duisburg verabschiedete sich von 97 Jahre Tradition, einem fest etablierten Kundenkreis und einem eingespielten Team an Mitarbeitern. Wir befragten den ehemaligen Händler zu seiner Entscheidung und schauen hinter die Kulissen der Unternehmensnachfolge.



Herr Kuhnen, beschreiben Sie bitte kurz ihre ehemalige Firmenhistorie und die wesentliche Ausrichtung Ihres Fahrradgeschäftes.

Wie bei den meisten meiner Kollegen war unser Sortiment im Laufe der Firmengeschichte sehr breit gefächert - von Nähmaschinen über Spielwaren bis zur Kleinmotorisierung. Man kann sagen, dass wir irgendwie alles einmal verkauft haben. Erst seit Ende der 80er Jahre haben wir uns dann ausschließlich auf den Handel mit Fahrrädern spezialisiert. So avancierte das Fahrradhaus Kuhnen zu einem etablierten Fachhändler in Duisburg.

Welche Entwicklungen stellten für Sie die größten Herausforderungen für das erfolgreiche Fortbestehen Ihres Unternehmens dar?

Mit zunehmendem Alter beschäftigte ich mich damit, wie es mit meinem Unternehmen in der Zukunft weitergeht. Die Nachfolge innerhalb der Familie zu organisieren, war nicht möglich. Die größte Herausforderung für mich war folglich, einen Interessenten zu finden, zu dem die Betriebsgröße und  –philosophie sowie  das Sortiment im weitesten Sinne passten.

Aus welchen Gründen entschieden Sie sich Ihr Geschäft zu verkaufen?

Ich erreichte das Rentenalter und wollte mich zur Ruhe setzen.

Die finanziellen Rahmenbedingungen ausgeklammert. Welche Ansprüche hatten Sie an den potentiellen Firmennachfolger bzw. welche Kriterien musste dieser grundsätzlich erfüllen? Das Fahrradhaus Kuhnen war schließlich mehr als nur ein Radgeschäft und hatte einen ausgezeichneten Ruf.

Der Nachfolger sollte eine ähnliche Philosophie für den Betrieb des Fahrradhandels wie ich haben. Das heißt, zum Beispiel Mitarbeiter permanent zu schulen, damit die Kundenzufriedenheit stets hoch ist. Guter Service in Kombination mit guter Beratung hatte bei mir schon immer einen sehr wichtigen Stellenwert.

Wie wichtig war Ihnen die aktive Integration und Weiterbeschäftigung Ihrer Mitarbeiter?

Wir hatten einige langjährige Mitarbeiter beschäftigt. Selbstverständlich war es mir sehr wichtig, dass deren Arbeitsplatz auch weiterhin gesichert ist. Das war schlichtweg meine unternehmerische Verantwortung.

Weshalb waren Sie überzeugt, dass Little John Bikes Ihr Geschäft mit seinem Konzept „Begeisterung erfahren“ (ausgewähltes, konzentriertes Produktportfolio, hohe Servicefokussierung) erfolgreich fortsetzen wird?

Da ich immer aufmerksam den Fahrradmarkt beobachtet habe, war ich der Überzeugung, dass die Zukunft nur mit einem durchdachten Konzept zu meistern ist. Little John Bikes konnte genau das bieten und passte hervorragend zu meinen Ansprüchen und Erwartungen. Die Schnittmenge war einfach sehr groß.

Wie beurteilen Sie die Abwicklung der Firmennachfolge – vom Ersttermin bis hin zur finalen Übergabe?

Sehr positiv. Herr John war immer ein fairer Verhandlungspartner mit verbindlichen und zuverlässigen Aussagen.

Besuchen Sie Ihr ehemaliges Geschäft noch regelmäßig?

Na klar! Das Interesse für die Fahrradbranche ist noch immer brennend. Das wird mich nicht loslassen. Mein Geschäft besuche ich deshalb noch oft.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Aufstellung/Entwicklung Ihres ehemaligen Shops?

Es hat sich in den 6 Jahren natürlich einiges geändert. Neue Köpfe, neue Ideen. Der Shop ist zeitgemäß aufgestellt – direkt und aktuell am Puls des Kunden.

Sind Sie aus heutiger Sicht mit Ihrer Verkaufsentscheidung zufrieden?

Ja. Ich werde immer noch von meinen ehemaligen Kunden auf Little John Bikes angesprochen. Sie alle loben den guten Service und sind ihrem Stammgeschäft treu geblieben. Das freut mich sehr und bestätigt meine damalige Entscheidung.

Eine private Frage zum Abschluss: Wie verbringt ein Fahrradenthusiast und ehemaliger Unternehmer seinen Ruhestand?

Nun, der „Unternehmer“ im Ruhestand „unternimmt“ häufig Reisen. Die zeitliche Beanspruchung des Handels lies das früher ja nicht ganz so oft zu. Ab und zu besuche ich zudem Fahrradmessen, um die aktuellen Geschehnisse und Entwicklungen in der Branche weiter aktiv zu verfolgen.

Aus "Fahrradwerk" wurde "Little John Bikes Freiberg"

Im März 2015 verkaufte Inhaber Josef Triphaus den Bereich Fahrradfachhandel und Werkstatt seines Unternehmens „Fahrradwerk“ an Little John Bikes. Mit Sicherheit kein leichter Schritt, denn der erfolgreiche Unternehmer aus Freiberg verabschiedete sich von einer langjährigen Tradition, einem fest etablierten Kundenkreis und einem eingespielten Team an Mitarbeitern.  Wir befragten den ehemaligen Händler zu seiner Entscheidung und schauen hinter die Kulissen der Unternehmensnachfolge.



Herr Triphaus beschreiben Sie bitte kurz ihre ehemalige Firmenhistorie und die wesentliche Ausrichtung ihres Fahrradgeschäftes.

Den Gebäudeteil der ehemals alten Schuhfabrik in Freiberg habe ich 1994 käuflich erworben. Meine Vision war es von Anfang an, im Fahrradbereich etwas zu bewegen – nicht nur im Handel, sondern vor allem in der Entwicklung. Ich bin schließlich Kfz-Meister. Im gleichen  Jahr gründete ich dann die FWS Fahrradwerke & Co KG. Angefangen habe ich ganz allein. Doch bereits 1995 beschäftige ich 4-5 Mitarbeiter.  Dabei entwickelten wir eine eigene „FWS Antriebstechnik“ für unser „FWS Rad“. Parallel wurde ein Fahrradeinzelhandelsgeschäft aufgebaut und am Markt etabliert. Der Grund für die Niederlassung in Freiberg lag hauptsächlich in der Fördermöglichkeit von Neukonstruktionen, die es nur im Osten gab. Ich habe schnell erkannt, dass mir auch der Handel richtig Spaß macht und ein echter Erfolgsfaktor für das Unternehmen ist. So baute ich diesen Unternehmensbereich von Jahr zu Jahr weiter aus. Ab dieser Zeit beschäftigten wir immer konstant 5-6 Mitarbeiter.

Welche Entwicklungen stellten für Sie die größten Herausforderungen für das erfolgreiche Fortbestehen Ihres Unternehmens dar?

Gott sei Dank war ich immer in der Lage, Probleme alleine zu lösen. Die größte Herausforderung sah ich in der Personalführung, einfach formuliert, die Verkäufer „in Schwung“ zu halten. Ansonsten gab es keine Herausforderungen, die mich vor unlösbare Probleme stellten. Die Kunden kamen gerne und auch die Teststrecke hatte sich ja weit über Freibergs Grenzen herumgesprochen.

Aus welchen Gründen entschieden Sie sich Ihr Geschäft zu verkaufen?

Das Alter spielte bei der Entscheidung schon eine wichtige Rolle. Immerhin war ich zum Zeitpunkt der Übergabe über 70 Jahre alt. Ich wollte nicht mehr morgens der Erste und abends der Letzte sein. Die zeitliche Belastung des Einzelhandels ist hinreichend bekannt. So spannend und aufregend die Zeit auch war, das Bedürfnis nach mehr Ruhe war groß. Ich denke, die habe ich mir auch verdient.

Die finanziellen Rahmenbedingungen ausgeklammert. Welche Ansprüche hatten Sie an den potentiellen Firmennachfolger bzw. welche Kriterien musste dieser grundsätzlich erfüllen? Das Fahrradwerk war schließlich mehr als nur ein Radgeschäft und hatte einen ausgezeichneten Ruf.

Die Ansprüche waren aus meiner Sicht gar nicht so groß und eigentlich selbstverständlich. Sehr wichtig war mir, dass mein über Jahre sehr hart aufgebauter Kundenstamm auch weiterhin sorgfältig bedient und beraten wird. Ich war davon überzeugt, dass Little John Bikes diesen Anspruch absolut erfüllen kann und machte mir diesbezüglich keine Sorgen. Ich bin deshalb sehr beruhigt, wenn ich heute sehe, wie Little John Bikes die Arbeit mit meinen Kunden fortgesetzt hat.

Wie wichtig war Ihnen die aktive Integration und Weiterbeschäftigung Ihrer Mitarbeiter?

Es war mir natürlich wichtig und ich freute mich sehr, dass Little John Bikes die Mitarbeiter des Fahrradgeschäftes weiterhin beschäftigte und integrierte.

Weshalb waren Sie überzeugt, dass Little John Bikes Ihr Geschäft mit einem modifizierten Konzept „Begeisterung erfahren“ (ausgewähltes, konzentriertes Produktportfolio, hohe Servicefokussierung) erfolgreich fortsetzen wird?

Ich hatte die Geschichte und Entwicklung von Little John Bikes immer vor Augen, schließlich stammt das Unternehmen aus Sachsen bzw. der Region. Little John Bikes war den gleichen Herausforderungen des Marktes ausgesetzt und  fiel nicht alles zu. Leicht war deren Weg sicherlich auch nicht. Aber sie hatten aus meiner Sicht die richtige Geschäftsidee, dass muss (und kann) ich neidlos anerkennen. Das Unternehmen ist sehr gut aufgestellt und weiter gekommen, als ich es bin.

Besuchen Sie Ihr ehemaliges Geschäft noch regelmäßig?

Ich bin noch jeden Tag vor Ort und sehe im Vorbeigehen, dass das Geschäft toll läuft.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Aufstellung/Entwicklung Ihres ehemaligen Shops?

Wie ich es schon sagte. Ich hätte es nicht so gut hinbekommen. Ganz ehrlich. Der Shop ist sehr gut eingerichtet und toll aufgestellt. Ich sehe, dass sehr viel für die erfolgreiche Betreibung des Geschäftes getan wird.

Sind Sie aus heutiger Sicht mit Ihrer Verkaufsentscheidung zufrieden?

Ja, ich bin damit sehr zufrieden.

Eine private Frage zum Abschluss. Wie verbringt ein Fahrradenthusiast und ehemaliger Unternehmer seinen Ruhestand?

Welchen Ruhestand (Herr Triphaus schmunzelt)? Wirklich zur Ruhe kommen, werde ich wohl nie. Das will ich auch gar nicht. Mich stört es nach wie vor nicht, wenn ein Tag einmal 14 Stunden dauert. Ich habe im Jahr 2015 die Firma Rotark mitgegründet. Wir entwickeln, produzieren und vertreiben deutschlandweit Fahrradgaragen. Die Produktionsfirma ist übrigens im gleichen Gebäude wie Little John Bikes, weshalb ich meinen alten Shop auch noch jeden Tag sehe.

Aus "Radsport Christoph" wird Little John Bikes Berlin-Gesundbrunnen

Das Traditionsgeschäft „Radsport Christoph“ aus Berlin-Gesundbrunnen wurde im Februar 2015 durch Little John Bikes übernommen. Der bis dahin familiengeführte Betrieb war eine echte Kiezgröße und selbst für Radfahrer aus dem Berliner Umland eine kompetente Anlaufstelle. Weshalb sich Inhaber Uwe Kalisch dennoch für den Verkauf entschied und damit das Geschäft aus der Familienhand gab, verrät er uns in nachfolgendem Interview.


Herr Kalisch, beschreiben Sie bitte kurz ihre ehemalige Firmenhistorie und die wesentliche Ausrichtung Ihres Fahrradgeschäftes.

Radsport Christoph war ein echtes Familienunternehmen und reichte den Staffelstab von Generation zu Generation weiter. Das Unternehmen wurde 1936 durch meinen Opa Willi Christoph gegründet. Meine Eltern Ilka und Günther Kalisch übernahmen das Geschäft 1971. Im Jahr 1995 setze ich die Tradition fort und führte den Betrieb schließlich bis 2015. Mein Interesse war es, den Preisdurchschnitt in jedem Jahr zu erhöhen und dabei die Stückzahlen konstant zu halten bzw. leicht auszubauen. Unsere Auswahl war breit gefächert und reichte vom Kinderrad bis zum E-Bike.

Welche Entwicklungen stellten für Sie die größten Herausforderungen für das erfolgreiche Fortbestehen Ihres Unternehmens dar?

Zweifelsfrei der steigende Konkurrenzdruck durch stationäre Händler aber auch durch das Internet. Das habe ich sehr schnell erfahren müssen, als die Firma Stadler ihren ersten Shop in Berlin eröffnete. Ich passte Stück für Stück mein Sortiment im Fahrrad- und Zubehörbereich an und arbeitete mit Lieferanten zusammen, die bei den „Großen“ nicht im Sortiment waren. Dadurch versuchte ich mich abzugrenzen und dem Kunden Produkte zu bieten, die er bei den Konkurrenten nicht bekommen konnte. Der Erfolg gab mir dabei Recht. Wir erzielten höhere Durchschnittspreise und optimierten den Rohertrag.

Aus welchen Gründen entschieden Sie sich Ihr Geschäft zu verkaufen?

Bei einer Selbstständigkeit stellt man seine persönlichen Interessen und Bedürfnisse im Sinne der Firma immer hinten an. Ich habe für mich entschieden, dass ich in meinem Leben jetzt an erster Stelle stehe.

Die finanziellen Rahmenbedingungen ausgeklammert. Welche Ansprüche hatten Sie an den potentiellen Firmennachfolger bzw. welche Kriterien musste dieser grundsätzlich erfüllen? Radsport Christoph war schließlich mehr als nur ein Radgeschäft und hatte einen ausgezeichneten Ruf.

Sehr wichtig war mir mein Geschäft in möglichst professionelle Hände zu geben. Branchenerfahrung war deshalb ein wichtiges Kriterium. Selbstverständlich musste das Unternehmen auch eine entsprechende Solvenz mitbringen. Auf alles Weitere hatte ich keinen Einfluss.

Wie wichtig war Ihnen die aktive Integration und Weiterbeschäftigung Ihrer Mitarbeiter?

Die Weiterbeschäftigung meiner Angestellten war eine Grundvoraussetzung für den Verkauf an Little John Bikes.

Weshalb waren Sie überzeugt, dass Little John Bikes Ihr Geschäft mit seinem Konzept „Begeisterung erfahren“ (ausgewähltes, konzentriertes Produktportfolio, hohe Servicefokussierung) erfolgreich fortsetzen wird?

Die über 20 Geschäfte von Little John Bikes und die Firmenentwicklung haben für sich gesprochen. Ich bin von Anfang an überzeugt gewesen, dass das Konzept erfolgreich ist.

Wie beurteilen Sie die Abwicklung der Firmennachfolge – vom Ersttermin bis hin zur finalen Übergabe?

Die Gespräche mit Inhaber Steffen John waren von Beginn an sehr angenehm und die Chemie stimmte sofort zwischen uns. Wir beide wussten, was wir wollten. Das machte die Sache sehr zielorientiert und unkompliziert. Vom ersten Gespräch bis zur Unterschrift vergingen gerade einmal 2,5 Wochen. Die Zusammenarbeit war sehr gut. So konnten wir die Abwicklung für beide Seiten fair und einfach abwickeln. Schließlich ist die beidseitige Zufriedenheit eine absolute Basis für eine erfolgreiche Übernahme. Dafür möchte ich mich auch nochmal bei Steffen John und seinem Team ausdrücklich bedanken.

Besuchen Sie Ihr ehemaliges Geschäft noch regelmäßig?

Regelmäßig besuche ich mein Geschäft nicht mehr. Wenn ich in der Nähe bin, schaue ich natürlich schon vorbei und sage allen guten Tag.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Aufstellung/Entwicklung Ihres ehemaligen Shops?

Die Aufstellung ist eine komplett andere und es steht mir nicht zu, über diese zu urteilen. Meine  grundsätzliche Einstellung zum Little John Bikes Konzept habe ich bereits beantwortet. Wichtig ist, dass Little John Bikes Erfolg hat. Alles andere ist unwichtig.

Sind Sie aus heutiger Sicht mit Ihrer Verkaufsentscheidung zufrieden?

Bis zum heutigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass die Entscheidung die richtige war.

Welche Tipps können Sie potentiellen Verkäufern geben?

Wenn man sich zum Verkauf entschlossen hat, sollte man nicht in der Vergangenheit leben, sondern sich auf die Zukunft freuen und das neue Leben genießen.

Eine private Frage zum Abschluss. Wie verbringt ein Fahrradenthusiast und ehemaliger Unternehmer seinen Ruhestand?

Mit viel Sport, Hobby, Urlaub,…all die Dinge, die früher viel zu kurz gekommen sind.


Kontakt - Wir freuen uns auf Sie

Ihr Ansprechpartner:

Little John Bikes GmbH
Herr Steffen John
Heidestraße 3
01129 Dresden

E-Mail: nachfolge(at)littlejohnbikes.de

Telefon: 0351-563 497 0

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